Rückblick Wintersemester 2011/12

S O N D E R V O R T R A G :
Grenzgänger - eine Reise durch Äthiopien, Sudan und Ägypten

Donnerstag, 19. Januar 2012 | 20:00 Uhr

„Grenzen sind dazu da, sie zu überschreiten“ – mit diesem Motto machten sich die Bonner Geographie-Studenten Simon Peth und Christian Sefrin auf eine achtmonatige Reise durch die nordostafrikanischen Länder Äthiopien, Sudan und Ägypten. In einem Vortrag, der durch Fotos, Videos und Musik untermalt ist, lassen sie diese Reise am Donnerstag, dem 19. Januar 2012 um 20 Uhr im Großen Hörsaal des Fachbereichs Geographie nun Revue passieren.

Die Studenteninitiative Weitblick Marburg lädt Euch herzlich zu dieser audiovisuellen Reise mit dem Titel "Grenzgänger - eine Reise durch Äthiopien, Sudan und Ägypten" ein.

Dabei führen die beiden Weltenbummler das Publikum mit auf eine Erkundungstour zu faszinierenden Naturwundern, Kulturschätzen und den Menschen in dieser Region ohne dabei den kritischen Blick zu verlieren. Durch die multimediale Aufbereitung wird die Show zu einem ganz besonderen Erlebnis: Die Fotos zeigen auf eindringliche Art die Schönheit der drei Länder, die Videos vermitteln einen authentischen Eindruck der Reise und der lebhafte Vortrag von Simon und Christian lässt den Zuschauer unmittelbar an ihren Abenteuern teilhaben.

Auf das Publikum warten zwei abwechslungsreiche Stunden, organisiert von Weitblick Marburg in Kooperation mit dem DiaForum. Der Eintritt ist frei – gerne nehmen wir Spenden entgegen. Der Erlös fließt in die von Weitblick Bonn geförderte Children & Women Self-reliance Organisation in Dukem (Äthiopien). Die Organisation arbeitet für die gesellschaftliche Integration und Bildung von Frauen und Kindern, die durch AIDS ihre Lebensgrundlagen verloren haben.

Weitere Informationen zu Weitblick Marburg unter www.weitblicker.org/marburg

Grenzgaenger 1 Grenzgaenger 2 Grenzgaenger 3 Grenzgaenger 4 Grenzgaenger 5 Grenzgaenger 6 Grenzgaenger 7

Kolgujew (Russland) - Die Insel der Wildgänse

Donnerstag, 15. Dezember 2011 | 19:30 Uhr: Dirk Hattermann

„Unser schwerer russischer Helikopter fliegt schwankend über der noch immer eisbedeckten Barentsee, als sich plötzlich am Horizont die Umrisse eines wolkenverschleierten Eilandes abzeichnen – Kolgujew!“
Die rund 5000 km² große Insel mit ihrem subpolarem Klima, der baumlosen Tundra, wilden Flüssen und morastigen Sümpfen ist die Heimat der Nentzen, einem sibirischen Nomadenvolk. Im Winter herrschen frostige Minustemperaturen im zweistelligen Bereich und die Polarnacht mit ihren Schneestürmen verwandelt die Insel in einen lebensfeindlichen Ort. Doch jedes Jahr im Frühling erwacht die arktische Tundra zu neuem Leben. Abertausende Zugvögel aus Afrika und Westeuropa bevölkern die grünen endlosen Weiten und ziehen hier ihren Nachwuchs groß. Riesige Rentierherden durchstreifen die Insel auf der Suche nach frischem Grün und junge Polarfüchse spielen vor ihrem Bau in der Mitternachtssonne. Von Mai bis Juli 2011 durfte ich als Teilnehmer einer ornithologischen Expeditionsreise in dieser unberührten Landschaft leben und im Feld aktiv die Forschung an Wildgänsen und anderen Vogelarten mitgestalten.
Das unberechenbare arktische Wetter, myriaden von Mücken und die spartanischen Lebensumstände vor Ort machten den Aufenthalt zu einem echten Abenteuer. Darüber und über die faszinierenden Begegnungen mit Mensch und Natur in dieser einzigartigen Welt möchte ich euch im Rahmen meines Diavortrages berichten.

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Ghana – Reise entlang der Goldküste Westafrikas

Donnerstag, 17. November 2011 | 19:30 Uhr: Lukas Drees

Fünf Jahre nachdem ich im kleinen Städtchen Akim Oda an einer Grundschule unterrichtet habe, kehre ich zurück, um Schule, Freunde und das Land wiederzusehen. Von Anfang August bis Ende September 2011 reiste ich quer durchs Land – zwischen Sandstrand und Sklavenburg, Regenwald und roter Erde, Kakao und Kente. Entlang der geschichtsträchtigen Küste und durch die letzten Regenwälder des Landes führte mich meine Reise bis in die scheinbar unberührte Savanne des Nordens. Neben der abwechslungsreichen Landschaft möchte ich mit meiner ghanaischen Gastmutter eine Frau vorstellen, die sich in einer ländlich geprägten Region insbesondere für die Bildungschancen von Mädchen und jungen Frauen einsetzt. Weitere Informationen zur Schule sind unter www.friendsofghana.de.vu zu finden.

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Rückblick Sommersemester 2011

Tadschikistan. Energieeffizienz am "Dach der Welt"

Mittwoch, 06. Juli 2011 | 19:30 Uhr: Olga Dmitrijeva

2010: Ich bin in Khorog (2300 m). Die Stadt mit 30.000 Einwohnern im tadschikischen Pamir (Zentralasien) liegt direkt an der Flussgrenze zu Afghanistan. Ab diesem Moment erlebe ich einfach alles mit: regelmäßige Erdbeben, Schnee- und Schlammlawinen, Steinstürze, oft kein fließendes Wasser und einen kalten Winter mit wenig Strom. In der Stadt gibt es einen Geldautomaten - der oft „außer Betrieb“ ist - keinen Supermarkt, weder ein Theater noch eine Disko. Dafür tanze ich auf zahlreichen Hochzeiten, bade in heißen Quellen und erledige Einkäufe auf dem Bazar und einem afghanischen Markt. Ich erlebe die demokratischsten Wahlen mit und besuche einen Taekwondo-Kurs. Die Gastfreundlichkeit der Pamiris ist unbeschreiblich – immer lachende Gesichter, obwohl ihr Land das ärmste Zentralasiens ist. All das und noch viel mehr erlebte ich während meines Auslandspraktikums der GIZ (Deutsche Gesellschaft für Interantionale Zusammenarbeit) beim Projekt "Nachhaltiges Management natürlicher Ressourcen in Gorno-Badakhshan".

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Nordseeinsel Sylt

Donnerstag, 30. Juni 2011 | 19:30 Uhr: Christian Höfs

Der größte Nationalpark Deutschlands und Weltnaturerbe Wattenmeer, einzigartige Dünenlandschaft, offene Nordsee und zehntausende Zugvögel. All das und vieles mehr hat die sonst eher durch Massen- und Nobeltourismus bekannte Insel Sylt zu bieten. Fotos aus 14 Monaten auf Sylt zeigen die unglaubliche Vielfalt, Schönheit und Dynamik der Natur auf und um Sylt geprägt vom Wechselspiel der Gezeiten. Speziell geht es um den Norden der Insel, der fast komplett Naturschutzgebiet ist und vom Massentourismus verschont geblieben ist. Hier offenbaren sich die Naturschätze, die die größte Nordseeinsel Deutschlands zu bieten hat.

Nordseeinsel Sylt 1 Nordseeinsel Sylt 2 Nordseeinsel Sylt 3 Nordseeinsel Sylt 4

Arktisexpedition mit der "Polarstern" - ein Erfahrungsbericht

Donnerstag, 09. Juni 2011 | 19:30 Uhr: Annika Licht

Während meines Freiwilligen Ökologischen Jahres hatte ich das Glück an einer Arktisexpedition (ARK-XXIV/2) auf dem Forschungsschiff „Polarstern“ teilzunehmen. Mit der Tiefsee- Arbeitsgruppe des Alfred-Wegener-Institutes für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven ging es am 10. Juli 2009 von Spitzbergen aus los. Fortan waren wir 50 Wissenschaftler und 45 Mann/Frau Besatzung im arktischen Meer, an dessen Horizont die Sonne für drei Wochen nie ganz unterging. Unsere Reise endete am 3. August in Reykjavik, wo wir endlich wieder einen Nacht erlebten, die allerdings nur 4 Stunden dauerte. Wie ich den Arbeitsalltag an Bord erlebt habe und welche Eindrücke ich dort sammeln durfte, möchte ich euch gerne in meinem Vortrag näher bringen.

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Expedition nach Pakistan - das Karakorum-Gebirge

Donnerstag, 28. April 2011 | 19:30 Uhr: Alexander Groos

Homepage des Referenten: www.alexandergroos.de

Im Juni letzten Jahres war ich nach einem zehntägigen Auswahlcamp in der französischen Schweiz zusammen mit sieben anderen Jugendlichen aus Singapur, den USA, Australien, Südafrika und Europa sowie dem Abenteurer Mike Horn und seinem Team für dreieinhalb Wochen auf einer Expedition im Nordosten Pakistans, im Karakorum-Gebirge. Von Islamabad aus ging es erst mit dem Flugzeug und später über schmale, ungesicherte Straßen weiter in das letzte Dorf auf 3000m Höhe. Von hier aus waren wir täglich bis zu acht Stunden auf dem Baltoro-Gletscher von Zelt-Camp zu Zelt-Camp unterwegs, haben Veränderungen des Gletschers dokumentiert, Müll eingesammelt und als Höhepunkt der Expedition einen 6000er bestiegen, auf dem noch nie zuvor jemand stand. Von dieser Expedition möchte ich euch mit meinem Dia-Vortrag berichten!

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Rückblick Wintersemester 2010/11

Auf den Spuren des Sibirischen Tigers

Donnerstag, 13. Januar 2011 | 19:30 Uhr: Christoph Gayer

Als Tigerbotschafter des WWF durfte ich mich im Jahr 2010 - dem chinesischen Jahr des Tigers - am Rande der Taiga (im Russisch Fernen Osten) in die Wildnis und den Lebensraum des sibirischen Tigers begeben.
Zusammen mit drei anderen Botschaftern wurden wir von einem Fotographen und Kameramann auf unserer Expedition begleitet und berichteten von dort aus den Menschen in Deutschland über den Artenschutz, die Menschen und die einmalige Natur dieser Region mit dem Ziel, diese zu schützen.
In meinem Vortrag will ich von meinen zahlreichen Erlebnissen und Eindrücken berichten, welche ich sammeln durfte und Euch einen kleinen Eindruck von den Schutzbemühungen für die dortige einmalige Tier- und Pflanzenwelt geben. Das indigene Volk der Udege, russische Fernsehteams, Antiwildererbrigaden und vieles mehr durfte ich in dieser Zeit kennenlernen. Davon möchte ich in Bildern und kleinen Filmsequenzen berichten.
Alle, die sich für diese einmalige, aber in Deutschland recht unbekannte Region interessieren, sich für den internationalen Artenschutz und das beliebteste Tier der Welt – den Tiger - interessieren, sind herzlich eingeladen!

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Island, eine Radtour durch Feuer und Eis.

Donnerstag, 02. Dezember 2010 | 20:00 Uhr: Michail Pönichen

Meine erste Fahrradtour durch Island zu machen, war vielleicht nicht die klügste Idee, aber dennoch eine unvergessliche Reise der Elemente. Eine Reise durch ein Land, in welchem unter Eis verborgene Vulkane nur darauf warten ihr Gesicht zu zeigen, Gletscher gleich neben Wüsten liegen, Winde Busse umwerfen und Geysire bis zu 15 m in die Luft schießen. Ebenso bietet Island aber auch Orte der Entspannung. Zum Beispiel heiße Quellen die zum Baden einladen, schwarze Strände und Orte voller Stille ... und all das auf einer Fläche von einem Drittel der Größe Deutschlands! Die Idee des Vortrags ist es, neben dem Vorstellen des Landes auch das Fahrrad als Reisemittel schmackhaft zu machen. Ein paar Tipps und Tricks, was man dafür braucht, gibt es gleich noch oben drauf! Andere Fahrradreisende sind herzlich dazu eingeladen sich nach dem Vortrag auszutauschen.

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Kolumbien

Donnerstag 11. November 2010 | 19:30 Uhr: Leon Kleffmann

Kolumbien - das Land der FARC und des politischen Terrorismus, der Entführungen und Schauplatz eines brutalen Drogenkrieges.
Kolumbien - das Land der freundlichen und offenen Menschen, der pulsierenden Riesenmetropolen und romantischen kolonialen Dörfer, das Land der sich in drei Gebirgsketten verzwei-genden Anden mit seinen fruchtbaren Tälern, das Land des Amazonasdschungels und der weiten sonni-gen Ebenen. Kolumbien, ein Land mit Küsten an zwei Weltmeeren, mit Inseln und weißen Sandstränden. Ein Land mit weißer, schwarzer, indigener und gemischter Bevölkerung. Ein Land mit vielen Gesichtern. In Kolumbien hatte ich das Glück einen Studienplatz über das bilaterale Austauschprogramm der Philipps-Universität Marburg und der Universidad Nacional zu bekommen. Nach meiner Rückkehr möchte ich jetzt meine Erlebnisse und Fotografien mit euch teilen.

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Rückblick Sommersemester 2010

Japan. Ein Praktikumsbericht.

Donnerstag 17. Juni 2010 | 19:30 Uhr: Tobias Martinetz

Bei einem der grössten Elektronikunternehmen (Panasonic) ein Praktikum absolvieren zu können ist alleine schon eine Riesenchance. Dies dann auch noch in einem Land wie Japan zu können ist eine einmalige Gelegenheit, ein Land von innen kennenzulernen. Neben interessantem zu Japan (Osaka, Tokyo, Niigata, ...) und Land und Leuten bietet dieser Vortrag auch praktische Tipps und Tricks für Auslandspraktika. Fuer allgemein an Japan Interessierte gibt es sicher viele Hintergrundinformationen zur japanischen Kultur: Alltagsleben in Großstädten, Essensgewohnheiten, Menschen, Religion und sonstige, alltägliche Besonderheiten. Und das beste daran: alles aus erster Hand!

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Von Bali bis Bangkok.

Donnerstag 6. Mai 2010 | 19:30 Uhr: Philip Serg

Eine Reise durch Südostasien von Jan Messmer und Philip Serg.

Anfang Januar 2010 machen wir uns auf den Weg durch Südostasien. Wir beginnen in dem Touristenstädtchen Kuta auf der Insel Bali. Während unserer Reise über Java und Sumatra bekommen wir tiefe Eindrücke des vulkanisch geprägten Inselstaates Indonesiens, seiner wunderschönen tropischen Strände und Wälder, aber auch von Umweltverschmutzung, Glaubenskonflikten und zunehmendem Tourismus. Mit dem Zug geht’s von Kuala Lumpur durch Malaysia bis nach Südthailand. Wir beobachten den Übergang einer Landschaft mit Vulkanhängen und saftig grünen Reisterrassen, hin zur bizarren Formenvielfalt des tropischen Karstes. Auch Thailands Inseln und Nationalparke verzaubern uns nicht zuletzt wegen des herzlichen Umgangs seiner freundlichen und wunderschönen Bewohner. Absolute Gegensätze des gemächlichen Lebens und des lärmenden Trubels treffen in den Hauptstädten Jakarta, Kuala Lumpur und Bangkok aufeinander, wo unsere Reise schließlich nach einer wunderschönen, beeindruckenden aber auch anstrengenden Zeit ihr Ende findet.

Suedostasien 1 Suedostasien 2 Suedostasien 3 Suedostasien 4

Rückblick Wintersemester 2009/10

Westafrika. Unterwegs in Senegal & Guinéa

Donnerstag 14. Januar 2010 | 19:30 Uhr: Marcel Spangenberg & Nicole Baier

Im Frühjahr 2008 bereiste ich gemeinsam mit meinem langjährigen Reisepartner Tobi die beiden westafrikanischen Staaten Senegal und Gambia. Unsere Idee war dabei so wenig wie möglich touristische Infrastrukturen zu nutzen und uns stattdessen von den Menschen vor Ort eine Reiserichtung angeben zu lassen. Das Prinzip dabei war relativ einfach: Reisen im Schneeballprinzip in den allgegenwärtigen Familienstrukturen Senegals. Unsere Reisen führten uns entlang der gesamten Atlantikküste von St. Louis nahe der mauretanischen Grenze über Dakar in die Casamance und im Osten bis an die Grenze zu Mali in die Kleinstadt Goudiri. Von der Gastfreundschaft und den vielfältigen Begegnungen während der Reise möchte ich euch genauso berichten, wie von unserem selbst organisierten Studienaustausch mit den senegalesischen Geographiestudenten Mohammed und Sidia, die uns tiefe Einblicke in den universitären Alltag und die Entwicklungsprobleme Senegals gewährten. Im zweiten Teil möchte ich euch dann noch von meinen Erfahrungen in einem Entwicklungsprojekt zur Ernährungssicherung in Guinea erzählen, in dem ich als ASA-Stipendiat von Juli-Oktober 2008 gemeinsam mit den Projektmitarbeitern interessante Kartenwerke in Handarbeit erstellte. Dabei möchte ich euch auch die vielfältigen geographiespezifischen Praktikums- und Berufsfelder aufzeigen. Unterstützt wird der Vortrag durch meine Mitbewohnerin Nicole. Seit 2006 reist sie regelmäßig nach Dakar um dort verschiedenste afrikanische Tanzchoreographien und Rhythmen zu studieren. Im Rahmen des ASA-Programms konnte sie ebenfalls Erfahrungen in der Entwicklungszusammenarbeit sammeln.

Westafrika 1 Westafrika 2 Westafrika 3 Westafrika 4 Westafrika 5 Westafrika 6 Westafrika 7

Südafrika - durch Namibia zum Kap der Guten Hoffnung

Donnerstag 03. Dezember 2009 | 19:30 Uhr: Tim Gockel

Schotterpisten bis zum Horizont, atemberaubende Landschaften, wilde Tiere und ein wunderschöner Sternenhimmel - das sind die Eindrücke der ersten Reisewoche auf unserem Weg quer durch Namibia und Südafrika nach Kapstadt. Im Rahmen der großen Exkursion "Großraum Kapstadt" des Fachbereichs Geographie konnten wir einige Tage vor dem Start der Exkursion in Kapstadt den Namibischen Spätsommer genießen.

Entsprechend hangelt sich der Vortrag entlang der Route, die uns knapp 3000 Kilometer, von Windhoek aus nach Süden führte.
Der zweite Teil unserer Expedition findet in und um Kapstadt statt.

Neben den klassischen touristischen Zielen, wie dem Kap der Guten Hoffnung und der Waterfront in Kapstadt, konnten wir einen tiefen Einblick in die südafrikanische Gesellschaft gewinnen, die immernoch durch unvorstellbar große Disparitäten geprägt ist. Wir versuchen in diesem Vortrag die fantastischen Naturräume Namibias & Südafrikas, sowie die reichhaltigen humangeographischen Eindrücke der Kapregion wiederzugeben. Wir feuen uns auf euer Kommen!

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Rückblick Sommersemester 2009

Australien

Donnerstag 25. Juni 2009, Florian Thaller

Die besondere Faszination Australiens lässt sich nur schwer in Worte fassen: Sind es die glitzernden Großstädte, die traumhaften Strände, die tropischen Regenwälder oder die exotischen Tiere? - Oder ist es doch diese einzigartige Mischung aus unendlicher Weite und Freiheit des Outbacks sowie der Offenheit und Hilfsbereitschaft seiner Bewohner?

Dieser Vortrag nimmt euch mit auf eine facettenreiche Reise, die nicht nur die vielen Besonderheiten Australiens beinhalten wird, sondern auch Eindrücke und Erlebnisse, die in 8 Monaten „Work and Travel“, zwischen Erntearbeit, Giftschlangen und Sonnenuntergängen, entstanden sind.

Australien 1 Australien 2 Australien 3

Kapverdische Inseln

Donnerstag 04. Juni 2009, Leon Kleffmann, Nicolas Caspari, Christian Stein

Schmelztiegel der Kulturen, Vielfalt der Natur
Mitten im Atlantik liegt der in touristischen Landkarten oft vergessene aufstrebende afrikanische Inselstaat der Kap Verde. Die vom Massentourismus bisher weitgehend verschonten Inseln bieten herrliche Sandstrände, Wüste, steil aus dem Wasser herausragende tropisch grüne Bergketten und nicht zuletzt Menschen, deren Kultur sowohl europäisch als auch afrikanisch geprägt ist. Während der großen Exkursion vom Fachbereich Geographie erkundeten wir einen Teil dieser Inseln, setzten uns mit Land und Leuten sowie den vielfältigsten Problemen auseinander, diskutierten über Entwicklungshilfe, Geomorphologie, Geschichte, Bildung und vieles mehr. Auf Streifzügen über die Inseln und Wanderungen durch die Berge wollen wir euch diesen kontrastreichen Archipel vorstellen und unsere Eindrücke mit Euch teilen!

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Neuseeland

Donnerstag 23. April 2009, Florian Steiner

Neuseeland, ein Inselstaat am "anderen" Ende der Welt ist Heimat gleich dreier "Kiwis". Den auch in Europa bekannten Kiwi-Früchten, dem Nationaltier Neuseelands (einem flugunfähigen Vogel) und den Neuseeländern, die sich selbst "kiwis" nennen. Doch neben neuen und faszinierenden Pflanzen, Tieren und Einwohnern findet man in Neuseeland auch interessante Landschaften, welche sich über alle Vegetationszonen erstrecken und so fast eine eigene, kleine Welt auf kleinstem Raum bilden. Der Vortrag soll einen Einblick in das Land geben und dabei neben geographischen Besonderheiten auch Interessantes über Land und Leute liefern.

Neuseeland1 Neuseeland2 Neuseeland3 Neuseeland4 Neuseeland5

Rückblick Wintersemester 2008/09

Norwegen

Donnerstag 22. Januar 2009, Christian Stein

Jotunheimen ist das Reich der Riesen und beherbergt die höchsten Gipfel Norwegens sowie zahlreiche Gletscher. Seit über drei Jahren verschlägt es mich immer wieder in den Semesterferien auf die Berghütte Spiterstulen um dort als Gletscherführer und Rezeptionist zu arbeiten. In dieser Zeit habe ich das zentrale Jotunheimen zu allen Jahreszeiten erkundet und möchte zur visuellen Berg- und Gletschertour einladen. Mit 360°-Panoramen werden wir gemeinsam die Aussichten des Gebirges genießen können. Auch geographische Themen wie die Geologie, Gletscherentwicklung, die Entwicklung des Tourismus aber auch Eindrücke vom Leben und Arbeiten auf einer Berghütte sollen zur Sprache kommen.

Norwegen1 Norwegen2 Norwegen3 Norwegen4 Norwegen5 Norwegen6

Peru

Donnerstag 11. Dezember 2008, Matthias Dehling

Meine Semesterferien verbrachte ich mehrmals in biologischen Stationen in Ekuador. In Ekuador findet man eine große Vielfalt an unterschiedlichen Lebensräumen sowie Tier- und Pflanzenarten auf kleinem Raum. Einen Teil dieser Vielfalt möchte ich heute vorstellen. Das südlich angrenzende Nachbarland Peru steht Ekuador hinsichtlich des Artenreichtums in nichts nach. Hier verbrachte ich mehrere Wochen in zwei verschiedenen Stationen im Manu-Biosphärenreservat. Nach einem Start in der Region um Cuzco zeige ich Bilder aus dem Nebelwald und später aus dem Amazonastiefland.

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Kanada

Donnerstag 13. November 2008, Alexander Recha

Kanada ist das zweitgrößte Land der Welt. Während meines Austauschjahres habe ich daher versucht neben dem Studium soviel wie möglich zu sehen und zu entdecken. Nun möchte ich meine Erfahrungen mit euch teilen und euch auf eine Reise durch die unterschiedlichen Regionen Kanadas mitnehmen. Neben geographischen Gegebenheiten werde ich auch auf das Leben und das Studium in Kanada und ganz besonders in Saskatoon eingehen. Austauschkandidaten sind daher genauso willkommen wie alle anderen Reiselustigen.

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Namibia

Donnerstag 9. Oktober 2008 Katrin Boldt und Katharina Müllenhoff

Namibia ist ein Land, das durch seine große Weite einerseits und durch seine Vielfalt andererseits begeistert. Wir waren dort auf unserer großen Exkursion im März 2008 rund 4700 km auf einer "Rundreise" unterwegs und möchten euch unsere Eindrücke im Rahmen des Diavortrags lebendig werden lassen. Dabei zeigen wir neben dem Fish-River Canyon (zweitgrößter Canyon der Welt), der Wüste Namib mit dem Sossusvlei und der Etosha-Pfanne (Nationalpark) verschiedene Aspekte aus unterschiedlichsten Bereichen wie: Geologie, Morphologie, Vegetation, Klima, Menschen, Städte etc. Es lohnt sich auf jeden Fall!

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Rückblick Sommersemester 2008

Lesotho

Donnerstag 26. Juni 2008 Oliver Mundy

The Kingdom in the Sky - das kleine Land, das vollständig von Südafrika eingeschlossen ist, heißt nicht umsonst so. Lesotho liegt in den Drakensbergen und befindet sich mehr als 1000 m über dem Meeresspiegel. Das bergige Terrain beeinflusst maßgeblich das Leben dort. Der Weg von A nach B ist manchmal sehr schwierig, so dass ein Besuch der Stadt und die Fahrt dorthin mehrere Stunden dauern kann. Ein Jahr lang lebte ich dort in einem kleinen Dorf mitten in den Bergen und habe als Bauer und Computerlehrer für eine kleine Organization namens "Growing Nations" gearbeitet. Ich habe bei einer Familie gelebt und dadurch nicht nur Einblicke in die Kultur und Lebensweise der Einheimischen bekommen, sondern auch viel über die dortigen Probleme gelernt. 30% der Bevölkerung sind HIV-positiv. Weide- und Ackerbauflächen verschwinden aufgrund immens starker Erosion. Ich möchte euch gerne die einzigartige Schönheit Lesothos zeigen und von den zahlreichen Problemen dort berichten! Ich möchte euch einen Fleck auf der Erde zeigen, wohin sich selten ein Tourist verirrt!

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Namibia

Donnerstag 15. Mai 2008 Katrin Boldt und Katharina Schmitt

Leider haben wir zu diesem Vortrag keinen Text und keine Bilder mehr.

Bolivien

Donnerstag 10. April 2008 Leon Kleffmann

El Alto und das Altiplano Boliviens: Land, Leute, Kultur
Im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres verbrachte ich fast ein gesamtes Jahr in Bolivien in einem Kulturzentrum, das sich mit Theater, Musik, Tanz und Kultur beschäftigt. Ich lebte im Westen des Landes auf dem Altiplano in der über La Paz gelegenen, sehr armen Stadt El Alto. Viele Karten lassen diesen Flecken Erde leider untergehen, die Stadt wird oftmals fälschlicherweise als Stadtteil von La Paz verstanden. Der Anteil der indigenen Bevölkerung an der Bevölkerung El Altos beträgt Schätzungen zufolge mehr als 80%. Wie die Bewohner der gut 850.000-Einwohner Stadt leben, inwiefern unsere westliche Kultur das Altiplano durchdringt (Stichwort Coca-Cola) und warum es trotz der traumhaften Lage der Stadt in der Nähe des Äquators zum erfrieren Kalt sein kann, das erfährt man in diesem kleinen Bilderbericht über mein Jahr. Mit dabei: Ein Ausflug zum Titicaca-See, die unbeschreiblich großen Straßenmärkte und der Karneval von Oruro.

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Rückblick Wintersemester 2007/08

Ecuador (Schwerpunkt Biologie)

Donnerstag 24. Januar 2008 Eike Lena Neuschulz

"Ecuador ist aufgrund seiner gegensätzlichen Topographie eines der variationsreichsten Länder der Erde." so lautet der Einleitungssatz in einem Reiseführer. Wie wahr, gibt es doch kaum eine andere Region mit einer solch hohen landschaftlichen Vielfalt und Artendiversität auf engstem Raum. Nur wenige Stunden mit dem Bus unterwegs und schon können Küstenzonen, andines Hochland und tropischer Regenwald erkundet werden! Im Rahmen eines Praktikums bei der Fundación Jatun Sacha habe ich auf zwei Biologischen Stationen im ecuadorianischen Regenwald gelebt und Landschaft, Tier- und Pflanzenwelt Tag und Nacht unter die Lupe genommen. So möchte ich euch mitnehmen auf eine Reise vom Osthang der Kordilleren über die Anden hinweg zu einem der wenigen Reste des westecuadorianischen Küstenregenwaldes. Ein Vortrag zum Staunen über die Vielfalt des Lebens im tropischen Regenwald, zum Fernweh bekommen und für den Ecuador-Kenner vielleicht zum Erinnerungen auffrischen.

Ecuador 1 Ecuador 2 Ecuador 3 Ecuador 4 Ecuador 5 Ecuador 6

Praktikum auf den Philippinen

Donnerstag 13. Dezember 2007, Bernhard Bartsch-Herzog

Ich arbeite hier zusammen mit Dr. Robert Holmer, einem deutschen der bereits seit 17 Jahren Leiter des Periurban Vegetable Project ist (http://puvep.xu.edu.ph/). Er ist mein Ansprechpartner vor Ort auf Manresa Farm (Research Area und nebenbei Verkauf von landwirtschaftlichen Produkten zur Unterstützung des Projekts). Die meist Zeit verbringe ich jedoch mit den philippinschen Kollegen aus dem Geo(infor)matics Laboratory im College of Agriculture der Xavier University of Cagayan de Oro (http://aggies.xu.edu.ph/).

Das Periurban Vegetable Project befasst sich zum einen mit wissenschaftlichen Untersuchungen zur Ertragssteigerung unter zuhilfenahme natürlicher Dünger (Gründüngung, menschliche sowie tierische Faeces und Urin aus Ecosantoiletten, geschredderte Pflanzenabfälle, Holzkohle, Mulching unterstützt durch Hochleistungsregenwürmer). Auf industrielle chemische Dünger wird weitestgehend verzichtet (nur ein wenig Di-Ammonium phosphat).

Womit ich mich nun hier befasse ... wir haben/ich habe von verschiedenen Bereichen auf Manresa Farm (z.B. Sweet Corn, Guava area, Demo garden ...) jeweils 10 Bodenproben entnommen, diese getrocknet, klein geklopft, gesiebt und schliesslich analysiert (pH, P, N, K). Es besteht der Bedarf einer Karte mit Höhenlinien, einzelnen Bodenparametern, Vegetation, evtl. auch Klimadaten ...). Das wird nun der nächste Schritt sein. Die Eckpunkte der Felder bin ich schon mit dem GPS abgelaufen. Leider ist das GPS nur maximal auf 7m genau. Weiterhin graben wir gerade beispielhaft ein paar Bodenprofile. Ich werde unter zuhilfenahme der gewonnenen Parameter versuchen die derzeitige Nutzungsform kritisch zu hinterfragen.

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Türkei

Donnerstag 22. November 2007, Elli Utsch

Die Türkei ist das Land, das Orient und Okzident verbindet, das mit den zwei großen Brücken über den Bosporus den Westen und den Osten miteinander verknüpft. Mit der Türkei assoziieren viele günstigen Strandurlaub in Antalya oder einen Kurztrip nach Istanbul. Es gibt hier jedoch unendlich viel zu sehen, touristische Stellen und völlig unberührte Landstriche und auch die uneingeschränkte Gastfreundschaft muss man erlebt haben. Besonders als Geograph sieht man Naturwunder wie aus dem Lehrbuch. Sei es die Kalksinterterrassen in Pamukkale oder die einzigartigen Formen vulkanischen Gesteins in Kappadokien. Während meiner zwei Erasmus-Semester in Istanbul hatte ich tolle Möglichkeiten zu reisen und mir ein ganz neues Bild von der Türkei zu machen, das ich so nicht erwartet hatte. In diesem Vortrag zeige ich Bilder aus den verschiedenen Ecken der Türkei, sei es Istanbul, die Ägäis mit Ruinenstädten wie Ephesus, Kappadokien oder auch Südost-Anatolien, wo ich an einem Tag Euphrat und Tigris überquert habe. Es sind Bilder aus den Regionen Thrakien, der Ägäis, der Mittelmeer-Region, Zentral-Anatolien und Südost-Anatolien zu sehen, die sehr unterschiedlich, aber wunderschön sind.

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